Natürlich gesund mit SPAGYRIK - Teil 7

Unser Experte aus Friedrichshafen stellt seine spagyrischen Essenzen vor.
„In dieser Ausgabe, werter Leser, möchte ich Dir nicht nur den Fliegenpilz als sehr gut wirksame spagyrische Essenz vorstellen, sondern Dich auch auf die Bedeutung der Pilze in unserem körperlichen System und deren Regulierungsmöglichkeiten mittels Spagyrik aufmerksam machen.“

Agaricus muscarius - der Fliegenpilz

Der Fliegenpilz findet gemäß dem Leitsatz „Ähnliches wird mit
Ähnlichem geheilt“ vielseitige spagyrische und homöopathische
Anwendung.
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Schon im antiken Griechenland als heilig verehrt, war der Fliegenpilz ein beliebtes Mittel für Schamanen und Hexen, durch seine neurotoxischen Inhaltsstoffe (Ibotensäure, Muscarin) halluzinogene Zustände, Hochgefühle und Wahrnehmungsveränderungen von Raum, Zeit und Dimensionen hervorzurufen. So glaubten unsere Hexen tatsächlich, daß sie durch das Einreiben einer fliegenpilzhaltigen Hexensalbe in die Kniekehlen fliegen konnten.
Gemäß der Ähnlichkeitsregel der alten Meister „similia similibus curentur“ („Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt“, das spätere Hauptprinzip der Homöopathie) findet der Fliegenpilz als spagyrische Essenz seine Anwendung bei rauschähnlichen Verwirrtheitszuständen, Muskelzuckungen wie Tics, Krampfanfällen und Überreizbarkeit. Seine rote Pilzkappe macht zudem auf seine Gefährlichkeit und Giftigkeit und auch auf seine ekstatische Wirkung aufmerksam und wurde bei den Germanen auf den Gott Odin (Wotan) zurückgeführt, der gleichzeitig beide Elemente - Tod und Ekstase - in sich vereint.

Spagyrische Essenzen als Regulatoren für das körpereigene System

Bärlauch in voller Blüte.
By Andreas Grünert - Own work, CC BY-SA 4.0,
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Damit unser körpereigenes System richtig funktioniert, läßt es in besonderen Fällen die Anwesenheit von sog. „Schwächepilzen“ zu. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um den Hefepilz candida albicans, der in der Lage ist, Giftstoffe aufzuspalten und ausscheidungsfähig zu machen, wie z.B. Amalgan. Verschiedene Hautpilze beteiligen sich auch an der Stärkung unserer Hautbarriere, die das Eindringen von pathogenen Keimen verhindert. Hierfür bekommen die Pilze als „Belohnung“ Nährstoffe in Form von Kohlenhydraten, die sie selbst nicht produzieren können. Sobald jedoch das Immunsystem unseres Körpers geschwächt ist und hierdurch seine Kontrollfunktion verliert, verbreiten sich die Pilze schlagartig im Körper, besiedeln Schleimhäute und befallen sogar unsere Organe. Dann richten sie im Körper großen Schaden an, indem sie ihm lebensnotwendige Energielieferanten (Zucker, Vitamine, Nährstoffe) durch deren rasche Verstoffwechslung entziehen und ihn darüberhinaus noch mit Giftstoffen und giftigen Abbauprodukten, den sog. Mykotoxinen, überschwemmen.
Laut Paracelsus haben alle Erkrankungen unseres Abwehrsystems mit der Schwächung der körpereigenen Mars-Kräfte zu tun. Daher kommen in der Spagyrik vornehmlich Pflanzen zum Einsatz, die typische Mars-Eigenschaften aufweisen und somit zur Stärkung des Gesamtorganismus beitragen:

Die Kapuzinerkresse (lat:Tropaeolum majus) hat aufgrund ihrer feurig orangeroten Blüte und ihres scharfen Geschmacks eindeutigen Mars-Charakter und ist sehr gut wirksam bei Befall mit candida albicans.
Der Bärlauch (lat: Allium ursinum) ist nicht nur ideal geeignet für den Frühjahrsputz in unserem Körper. Durch seine scharf schmeckenden Inhaltsstoffe (Senfölgykoside) macht er auch gerne verschiedenen Pilzarten (Darm-, Haut- und Nagelpilzen) den Garaus und fördert zudem deren Ausleitung.

Die Kapuzinerkresse wächst üppig in heimischen Gärten.
Foto: HC Hinne


Die gelb bis orange blühende Ringelblume (lat: Calendula officinalis), eine Sonnenpflanze mit seelenerwärmendem, Freude und Lebenskraft schenkendem Charakter sorgt ebenso wie der Salbei (lat: Salvia officinalis), ebenfalls eine Sonnen- und Marspflanze, dafür, durch den Einsatz ihrer Gerbstoffe die Pilzkörper zu denaturieren und sie somit lebensunfähig zu machen.

Morgellons – eine neue Herausforderung

Nicht nur natürlich vorkommende Pilzarten machen unserem Körper das gesunde Funktionieren schwer. In letzter Zeit häufen sich immer mehr Horrormeldungen, die das Thema „Morgellons und an Morgellons Erkrankte“ zum Inhalt haben. Genannt seien hier an erster Stelle die ausführlichen Medienbeiträge u.a. auf youtube von Harald Kautz Vella, einem absoluten Experten auf diesem Gebiet. Morgellons sind Pilze, die vorrangig Insekten befallen und gentechnisch soweit verändert wurden, daß sie in der Lage sind, als hochwirksames Myko(Pilz)-Insektizid die komplette DNS des infizierten Organismus in ihr Erbgut miteinzubauen. Deshalb bildet das Myzel des Pilzes, bestehend aus roten und blauen Fasern, zur Vermehrung Fruchtkörper in Gestalt des infiltrierten Wirtes. Gleich Parasiten durchziehen immer mehr Pilzfäden den Körper des Wirtes, umspinnen Nervenfasern, dringen in die Organe und tief in die zelluläre DNS ein und schmarotzen Nährstoffe und letztlich Lebensenergie.
Um eine Pflanze zu finden, die als spagyrische Essenz wirksam ist gegen die Morgellons, habe ich mich zusammen mit meiner Frau Elke intensiv mit der Signaturenlehre von Paracelsus beschäftigt. Gleichsam durch Eingaben von „oben“ kamen wir immer mehr mit einem ganz besonderen Gewächs in Kontakt, welches uns seine außergewöhnlichen Eigenschaften nach und nach offenbarte:

Uralte Eibe bei Balderschwang, Allgäu.
Die Schätzungen schwanken zwischen
600 bis 4.000 Jahren.
Foto: HC Hinne

Die Eibe (lat: Taxus baccata), in der Mythologie auch als „Weltenbaum“ erwähnt, ist ein immergrüner Baum, der gemäß seinem Saturn-Charakter auf die Verbindung unseres irdischen Lebens mit der Ewigkeit hinweist und sich in seinem Überlebenswillen geradezu unverwüstlich zeigt: Sobald der Stamm aufgrund seines hohen Alters in sich zusammengebrochen ist, senken sich die Astteile und bilden, sobald sie mit dem Erdboden in Berührung kommen, Wurzeln aus. Neben dieser Besonderheit weist die Eibe an ihren Wurzeln keinerlei Symbiose mit irgendeinem unterirdischen Pilzgeflecht auf, d.h. die Wurzeln sind frei von Pilzen! Der rote Samenmantel (Arillus) stellt einen deutlichen Bezug zur Hauptfarbe der Morgellonsfäden, nämlich rot, her. Darüberhinaus beinhalten das Holz, die Rinde, Nadeln und Samen hochgiftige Inhaltstoffe (Taxole, Baccatine), die schwere Schäden im Verdauungstrakt, am Nervensystem, in der Leber und am Herzmuskel verursachen - analog zu den verheerenden Auswirkungen der Morgellons!
Aufgrund dieser Eigenschaften der Eibe, also ihrer Unverwüstlichkeit, kein Pilzbefall, rote Farbe des Samenmantels und ihren Inhaltsstoffen, die in spagyrischer Aufbereitung ungiftig sind und durch ihre Umwandlung sogar heilende Wirkung entfalten, fiel uns die Einordnung gemäß der Signaturenlehre nicht mehr schwer und wir entwickelten daraufhin unsere spagyrische Mischung „Nervenberuhigend NEU“, die neben der Eibe noch andere wichtige Pflanzen zur Regenerierung des eventuell angegriffenen oder bereits geschädigten Nervensystems enthält.

Ringelblume. Eine seelenwärmende
Sonnenpflanze.
Foto: HC Hinne


Und so freuen sich meine Frau Elke und ich immer wieder darüber, daß mit der richtigen Einstellung und einem unerschütterlichen Glauben an unsere Schöpferintelligenz bei Bedarf jeweils neue und zeitnahe Informationen in Form von Inspirationen, Intuitionen und Geistesblitzen vom göttlichen System abrufbar sind, die uns das Überleben auf diesem schönen Planeten weiterhin qualitativ möglich machen werden!

Literatur:
Die Sprache der Pflanzenwelt, Svenja Zuther, AT Verlag
Die Kräuterkunde des Paracelsus, Olaf Rippe und Margret Madejsky, AT Verlag

(erschienen in der SALVE Herbstausgabe 2017)
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