Natürlich gesund mit SPAGYRIK - Teil 8

Unser Experte aus Friedrichshafen stellt seine spagyrischen Essenzen vor.
„In dieser Ausgabe, werter Leser, möchte ich eine in unserer Gesellschaft immer stärker zunehmende Geisel der Menschheit mit dem Namen Depression skizzieren, ihre vielfältigen Entstehungsursachen darstellen und Möglichkeiten aufzeigen, sie durch die wundervolle Wirkung der Spagyrik positiv zu beeinflussen.“

Der Begriff „Depression“ stammt aus dem Lateinischen „deprimere = niederdrücken“ und bezeichnet eine Erkrankung, die gekennzeichnet ist durch eine anhaltende negative Beeinflussung des Patienten auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Unbehandelt führt zu sie zu einer zunehmenden Isolierung des betroffenen Menschen von sozialen Kontakten und letztendlich von sich selbst. Werden im rein wissenschaftlichen Sinn Entstehungsursachen wie genetische Veranlagung, Störungen im neuronalen Kreislauf, allgemeine Überbelastungen im täglichen Leben angeführt und in den Vordergrund gestellt, bleiben andere, weitaus bedeutendere Ursachen oftmals völlig unerwähnt.

Einklang beflügelt

Engelwurz

Schon die alten Meister erkannten, daß der Mensch nur dann gesund ist, wenn es ihm gelingt, seine körperlichen, seelischen und geistigen Dimensionen in harmonischen Einklang miteinander zu bringen. Hierdurch gelangt der Mensch gleichzeitig in eine höhere Schwingungsfrequenz und wird somit unerreichbar für alle negativen Energieformen, die nur darauf abzielen, ihn wieder herab- oder sogar hinunterzudrücken. Neben verschiedenen inneren Faktoren wie alten Erziehungsstrukturen von Gehorsam, Gefühllosigkeit, falscher Religiosität, die geradezu automatisch einen Mangel an Selbstwert, Selbstliebe und Unfähigkeit, das Leben richtig zu leben und nicht gelebt zu werden, erzeugen, zeigen im zunehmenden Maße auch äußere Faktoren ihren er- und niederdrückenden Einfluß auf die Menschheit: Die Anforderungen der Leistungsgesellschaft, die vielfältigen Genuß- und Rauschmittel, die im Menschen Ängste und Sorgen hervorrufen, die zunehmende Vergiftung unserer Luft, unseres Wassers und unserer Nahrungsmittel bringen nicht nur unser Drüsensystem und unser komplettes Nervensystem durcheinander, sondern schädigen auch ganz nachhaltig die Produktion und Bereitstellung lebenswichtiger, nerven- und stoffwechselregulierender Botenstoffe, Hormone und Enzyme. Wer daran immer noch zweifelt, möge im Internet einfach folgende Eingaben machen: „Massenmedien bestätigen Chemtrails-Sprühaktionen“, „Gift im Kaffee – warum ist Kaffee so billig?“, „Unser täglich Gift – wie die Konzerne unsere Lebensmittel vergiften!“ Neuerdings hört man auch von Besetzungen Depressiver durch Fremdenergien und/oder fremden, resonanzbedingt angezogenen Seelen als weitere mögliche Ursache. Diese zwingen die Betroffenen häufig zu abnormalen Verhaltensweisen, um auf sich aufmerksam zu machen oder noch in der materiellen Welt Gewohntes und die Seele Festhaltendes wie Süchte, Rachegedanken, Begehrlichkeiten indirekt ausüben zu lassen. Bei einer genaueren Betrachtung der genannten Ursachen mit den Augen der alten Meister zeigt sich eines ganz deutlich: Allen gemeinsam ist ein Verlust der Anbindung an den göttlichen Ursprung. Und genau hier setzen wir mit der reinen und unverfälschten Energie der spagyrischen Heilmethode an:

Frühlingsschlüsselblume


Wenn Du, werter Leser, alle bisher von mir verfaßten, in der Zeitschrift SALVE veröffentlichten Artikel aufmerksam durchgelesen hast, dürfte es ein Leichtes für Dich sein, die jetzt folgenden Beschreibungen und Erklärungen der wundervollen Heilpflanzen, die dem depressiv kranken Menschen vergleichsweise den heilsamen Geschmack der griechischen Götterspeise Ambrosia geben werden, richtig zu verstehen und zu interpretieren.

Ambrosia zur Erhebung

Angelica archangelica, die Engelwurz, eine Heilpflanze mit Sonnen-, Mars- und Merkurcharakter, durchflutet den Kranken wie eine Sonne mit neuer Lebenskraft, Licht und Freude. Ihre Signatur „rot überlaufende Stengel, brennender Geschmack und hautreizende Inhaltstoffe (Furanocumarine)“ verraten ihre Marseigenschaften als Schutz- und Kraftpflanze, die zugleich Halt und Hilfe gibt. Der hohle Stengel und die gefiederten Blätter zeigen Merkureigenschaften und weisen auf die Verbindung mit Mutter Erde und den göttlichen Kräften hin und ermutigen dazu, den Ruf unseres Herzens zu folgen und unsere Lebensaufgabe, den Sinn unseres Lebens, konsequent und mit aller Ernsthaftigkeit zu verfolgen.

Schlüsselsymbol der Petrus-Figur
an der Überwasserkirche Münster.
Foto: Mbdortmund - Eigenes Werk,
GFDL 1.2, WikimediaCommons


Weitere, von uns bei depressiven Kranken sehr oft eingesetzte Sonnenpflanzen sind: Hypericum perforatum, das Johanniskraut, Arnika, der Bergwohlverleih, für die angegriffenen und überstressten Nerven, Calendula officinalis, die Ringelblume, mit ihrer wundheilenden, seelenerwärmenden Wirkung und Primula veris, die Frühlingsschlüsselblume, eine besondere Frühlingsbotin. Sie signalisiert Menschen, daß der Winter in der Seele, also die Zeit der Kälte, der Dunkelheit, der Einsamkeit und des Einzelkämpferdaseins beendet ist und ein Neuerwachen im WIR, in der Gemeinsamkeit, stattfinden kann. Die herzförmigen Blütenblätter erinnern an die reine Liebe des göttlichen Urschöpfers für uns, an die Anbindung zu ihm. Übrigens geht die Namensgebung „Schlüsselblume“ auf die Form des Blütenkopfes und die damalige Episode im Neuen Testament zurück, daß der Apostel Petrus den Himmelsschlüssel durch das dreimalige Verleugnen seines Meisters Jesus vor dem Hahnenschrei kurzzeitig verloren hatte.


Ein Stammplatz in unserer „stimmungsaufhellenden“ Mischung gebührt weiterhin der Christrose, Helleborus niger, einer Heilpflanze mit vornehmlichen Saturneigenschaften. Gleich wie Gott Saturn, der Hüter der Schwelle, erstrahlt sie uns wie ein Licht in der Dunkelheit und läßt uns zu der Erkenntnis kommen, daß wir unsterblich sind und das körperliche Altern und Sterben nur eine Illusion ist, die fest in unseren Körperzellen verankert ist und ständig neu genährt wird von Informationen des Verfalls und toter Nahrung. Dadurch, daß die Christrose das Christusbewußtsein in uns wieder zum Erwachen bringt, können die Ketten der Depression leichter gesprengt und transformiert werden.

Bärlapp

Der Bärlapp, Lycopodium clavatum, eine immergrüne Saturnpflanze, eine alte schamanische Schutzpflanze gegen den bösen Blick, Verhexungen und Verzauberungen, gibt dem Kranken wieder Mut, sich aufzurichten, verleiht ihm „Bärenkräfte“und stärkt sein Selbstvertrauen. Sehr gut wirksam sind auch Heilpflanzen mit vornehmlichen Merkureigenschaften wie der Augentrost, Euphrasia officinalis, der im Menschen die Einsicht fördert, was in seinem Leben nicht stimmig ist und eine Veränderung erfahren sollte. Das Ackerstiefmütterchen, Viola tricolor, hilft nicht nur, die Trauer zu bewältigen, sondern schenkt auch neue Lebensfreude und neuen Optimismus.

Literatur:
Die Sprache der Pflanzenwelt, Svenja Zuther, AT Verlag
Die Kräuterkunde des Paracelsus, Olaf Rippe und Margret Madejsky, AT Verlag

(erschienen in der SALVE Winterausgabe 17/18)
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