Natürlich gesund mit SPAGYRIK – Teil 10

Entkalkung und Reaktivierung der Zirbeldrüse

Unser Experte aus Friedrichshafen stellt seine spagyrischen Essenzen vor.
„In dieser Ausgabe, werter Leser, möchte ich dir die enorme Bedeutung der Königin der Körperdrüsen, der Zirbeldrüse, vor Augen führen und die immense Wichtigkeit, dieses Organ wieder in seine ursprüngliche, natürliche Funktionalität zu bringen. Denn nur mit einer gesunden Zirbeldrüse sind wir in der Lage, unser Bewußtsein über die scheinbar existierenden Grenzen unseres Hierseins hinaus auszudehnen und so die Verbindung zu unserem göttlichen Ursprung und unsererwahren Identität wiederherzustellen.“

Die Zirbeldrüse als das mystische „Dritte Auge“ oder „Himmelsauge“

Quelle: www.dieter-broers.de/von-mythen-und-fakten-der-zirbeldruese-2-3

Die Weisheiten uralter Kulturen werden von den meisten jetzt lebenden Menschen nicht mehr gebührend beachtet. So wichtige Geschehnisse wie „Erleuchtung“ oder „Öffnung des Dritten Auges“ werden oft respektlos abgetan als Spinnerei oder Esoterik, für die es nicht lohnenswert ist, sich ernsthaft damit zu beschäftigen. Und so kommt es, daß die in der Geschichte einmalige Chance, sich uraltes kosmisches Wissen und göttliche Weisheit anzueignen aus Unkenntnis von vielen vertan wird. In früheren Zeiten dagegen war dieses uralte Wissen nur bestimmten auserwählten Kreisen innerhalb des Gesellschaftssystems zugänglich, insbesondere speziellen Priesterkasten und verschiedenen Geheimbünden.

Und alle Mysterienschulen, sei es im alten Ägypten, in Griechenland, die buddhistische Lehre, die Tibeter, Schamanen, Druiden usw. hatten hauptsächlich eines gemeinsam: Sie kannten die enorme Wichtigkeit und Bedeutung der Zirbeldrüse, bezeichneten sie als das „Dritte Auge“ und stellten sie symbolisch – gemäß ihrer anatomischen Gestalt – als Zirbelzapfen dar. Ein gutes Beispiel einer bildlichen Darstellung hierfür ist der Schlangen- oder Osirisstab des griechischen Gottes Hermes (siehe Abbildung). Dieser Stab, an dem sich zwei Schlangen zur Zirbelzapfenspitze hochwinden, weist gleichsam auf seine immense Kraft hin, mit welcher er Himmel und Erde öffnet und so den Weg in die Unsterblichkeit aufzeigt.

Anatomische Besonderheiten und Funktionen der Zirbeldrüse

Ablagerungen von Fluorid in der Zirbeldrüse Quelle: www.dieter-broers.de/von-mythen-und-fakten-der-zirbeldruese-3-3

Die Zirbeldrüse erinnert von ihrem Aussehen her an eine längliche Erbse, eingeschlossen in einer bindegewebigen Kapsel. Im Gegensatz zu den anderen paarig vorkommenden Teilen des Zwischen- und Mittelhirns (Thalamus, Amygdala) ist sie unpaarig und zentral gelegen und unterliegt somit nicht den ungleichen Einflüssen der beiden Gehirnhälften. Sie ist aus Zellen aufgebaut, die zu Läppchen zusammengefaßt rosettenartig wie bei einem Zirbelzapfen angeordnet sind und Ähnlichkeit aufweisen mit den Netzhautzellen der Augen. Um die Zirbeldrüse herum befindet sich eine Struktur, die in der Lage ist, akustische und visuelle Reize aufzunehmen und unsere Kopf-Orientierungs-Bewegung zu steuern. Als weitere Besonderheit hat sie Verbindung zu allen möglichen Gehirnzentren und Organen, wodurch sie auch bei der Regulation von vielen Drüsenhormonen mitwirkt. Zusammen mit dem Thalamus, dem Hypothalamus und der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) ist sie auch an der Freisetzung der Gehirnflüssigkeit und des Hormons Klotho beteiligt. Dieses besondere Hormon, benannt nach der griechischen Göttin Klotho, die den Lebensfaden des Menschen spinnt, reduziert sämtliche Alterungsprozesse unseres Körpers und ermöglicht die Regeneration des gesamten Organismus.

Körnige Steinbrech (Saxifraga granulata) Foto: Christian Fischer, Wikimedia Commons

Als wichtiger Produzent der Hormone Serotonin und Melatonin steuert die Zirbeldrüse die Tag- und Nachtaktivität des Menschen. Serotonin sorgt mit seiner antidepressiven, angstlösenden, entspannenden Wirkung für unser physisches Wohlergehen. Nachts stellt die Zirbeldrüse aus dem Serotonin das Hormon Melatonin her, welches die Voraussetzungen für einen gesunden und natürlichen Schlaf vorbereitet. So drosselt es die Aktivität von wachmachenden Stoffwechselhormonen, fördert die Bildung und Freisetzung des Schlafhormons Arginin-Vasotocin und des regenerierenden Somatotropins. Um die Aktivität des Serotonins möglichst lange aufrechtzuerhalten, produziert die Zirbeldrüse aus dem Melatonin eine Stoffgruppe, die als Beta-Carboline bezeichnet werden und die Wirkung eines Enzyms namens MAO hemmen, welches das Serotonin in Sekundenbruchteilen abbaut. Gleichzeitig bewirkt die Blockade des MAO-Enzyms einen Stau von nicht abgebautem Serotonin, wodurch als weiteres Produkt das Dimethyltryptamin, kurz DMT, entsteht. Dieses Entheogen, griechisch „aus Gottbegeisterung hervorgebrachte“ DMT verstärkt wiederum die Wirkung des Serotonins, ist stark psychoaktiv, gibt viele sichtbare Lichtphotonen ab und stimuliert bestimmte Zentren im Mittelhirn. „Der Anstieg von DMT öffnet die Schranken zum universellen Geist, führt zu Erleuchtung, hoher schöpferischer Kreativität, zu großem Mut und zu übermenschlicher Stärke angesichts von Notsituationen oder Unfällen“, so Dr. rer. Nat. Ulrich Warnke.
„Werter Leser, du wirst dich sicherlich darüber wundern, daß ich dich so ausführlich in die anatomischen und funktionellen Eigenschaften der Zirbeldrüse eingewiesen habe. Der Zweck besteht einzig und allein darin, dir den absolut hohen Stellenwert dieser einzigartigen Drüse vor Augen zu führen, damit du auch verstehen und nachvollziehen kannst, warum es so wichtig ist, sie in ihren Funktionen gesund zu erhalten und sie vor schädigenden Einflüssen so gut wie möglich zu bewahren!“

Schädigung der Zirbeldrüse

Erdrauch (Fumaria) Foto: Pethan Utrecht, Wikimedia Commons

Die Zirbeldrüse wird nicht durch die Blut-Hirn-Schranke vor schädlichen Einflüssen geschützt. Somit nimmt sie zahlreiche Umweltgifte wie Pestizide, Insektizide, Schwermetalle, Aluminium und Fluoride aus dem Blut auf und umhüllt die bereits befallenen Zellen mit einem kalziumhaltigen Mantel, um diese von den gesunden Zellen zu isolieren. Durch diese schleichende Verkalkung büßt sie immer mehr von ihrer Funktionstüchtigkeit ein und schrumpft zugleich von der Größe einer Zitrone im Kleinkindalter auf die einer Erbse im Erwachsenenalter. Begleitet wird dieser Vorgang von einem Absterben einzelner Zellen und einer Mangelproduktion von Melatonin. Dieses führt schließlich dazu, daß auch die Thymusdrüse, eines der wichtigsten Organe des menschlichen Abwehrsystems, nicht mehr ausreichend durch das Melatonin vor freien Radikalen geschützt wird und infolgedessen degeneriert und auf die Größe eines Stecknadelkopfes schrumpft.
Bevor wir auf diese degenerativen Prozesse rechtzeitig und erfolgreich mit der gesegneten Heilkraft der Spagyrik einwirken können, ist es ganz wichtig, folgende Punkte zu beachten:

  1. Verzicht auf fluoridhaltige Produkte, wie z.B. einige Mundspülungen, Zahnpastas, Speisesalz, mehrere Psychopharmaka
  2. Gesunde Ernährung, möglichst vegan aufgrund der hohen Belastung von Fleisch
  3. Elektrosmog und technisches, hochgetaktetes Licht (LED!)
  4. Alle koffeinhaltigen Getränke (Kaffee, Coca Cola, Kakao, schwarzer und grüner Tee)
  5. Aluminiumoxid, z.B. im Speisesalz als Rieselhilfe, als Begleitstoff in Impfstoffen, Alufolie, Supermarktschokolade
  6. Alkohol (schon 2 Gläser Wein reduzieren laut Dr. Warnke die Melatonin-Produktion um 40% !)
  7. Dysstreß, also zuviel an ständigem Streß
  8. Glutamat und Aspartam
  9. Raffinierte Lebensmittel (Zucker, Salz, Speiseöle)
  10. Mangel an Magnesium, Calcium, Zink, B-Vitaminen

Unsere spagyrischen Essenzen für die Entgiftung und Entkalkung der Zirbeldrüse

Gundelrebe (Glechoma) Foto: Kristian Peters -- Fabelfroh 20:11, 15 July 2005 (UTC) - Selbst fotografiert, Wikimedia Commons

An erster Stelle zu nennen ist der Körnige Steinbrech (lat. Saxifraga granulata). Er hat die Eigenschaft, alle möglichen Arten von Steinen, die sich im Körper gebildet haben, wie Gallen-, Nierensteine, und hartnäckige Ablagerungen, wie Harnsäurekristalle, bei Gicht aufzulösen. Er findet schon lange Anwendung in der chinesischen Heiltradition. Ebenso hilft er auch dabei, sich von alten, festsitzenden Mustern und Gewohnheiten zu befreien und den Blick für das Wesentliche zu bekommen.



Begleitet wird er gerne vom Erdrauch (lat. Fumaria officinalis), der grobstoffliche Verunreinigungen zum Verflüchtigen bringt, indem er an den Gefäßwänden entlang kriecht, in jede Ritze eindringt und so alle möglichen Formen von Ablagerungen freisetzt. Aufgrund seiner merkuriellen Signatur und des Bezuges zum ätherischen, leicht flüchtigen Element vermag er auch feinstoffliche Verschmutzungen wie Ängste und negative Gedanken aufzulösen.



Des Weiteren unabdingbar ist die Gundelrebe oder Gundermann (lat. Glechoma hederacea). Sie zieht dank ihrer magnetischen Eigenschaften und ihrer Verbindung zum Erdmagnetfeld Schwermetalle wie Amalgan (reich am Quecksilber), Blei, Cadmium, Mangan und Strontium aus dem Körper heraus. Ihre blaue Blütenfarbe identifiziert sie als Heilpflanze mit Merkur-Eigenschaften, somit aktiviert sie den Strom- und Energiefluß für die feinstofflichen Organe.

Walnuß (Juglans regia) Foto: HC Hinne


Auch die Walnuß (lat. Juglans regia) ist ein wahrer Segen, wenn es darum geht, alle Körperflüssigkeiten, wie Hirn- und Rückenmarksliquor, von Schadstoffen zu reinigen. Dem Jupiter zugeordnet, spendet die Walnuß vor allem dem Gehirn – laut der klassischen Signaturenlehre ähnelt das Aussehen der Nußfrucht unserem Gehirn – reichlich Nahrung und fördert seine gesunde Funktionsweise. Wissenschaftliche Forschungen haben zudem ergeben, daß sie auch die Regenerierung von Hirnzellen fördert.



Weitere hierbei sehr wirksame spagyrische Essenzen habe ich bereits in den SALVE-Artikeln „Gesund mit Spagyrik“, Teil 2, 4 und 9 vorgestellt.

„Nun, werter Leser, möchte ich mich zu guter Letzt sehr herzlich bei dir bedanken, daß du mir mit deiner Aufmerksamkeit bis zum Schluß meines Artikels gefolgt bist und – so hoffe ich – hierbei auch erkannt hast, daß eine große Belohnung auf dich wartet, wenn du gewillt bist, die von mir genannten Impulse in deinen Alltag miteinzubeziehen. Ich jedenfalls bin durch mehrere Stationen meines Lebens gegangen, um zu begreifen, daß es keinesfalls darum geht, sich auf das materielle Spiel und menschliche Kollektiv von Leid, Angst, Mangel und Krieg einzulassen. Durch unser ausdauerndes Bemühen, uns körperlich und seelisch zu entgiften, negative Gedanken in positive Gedanken umzuwandeln und unsere Ernährung umzustellen, haben meine Frau und ich sowie meine Familie schon sehr viel geschenkt bekommen, was wir jeden Tag aufs Neue genießen können: Eine wunderbare Lebensqualität.“

(erschienen in der SALVE Sommerausgabe 2018)

 

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